Geglückter Saisonstart

Aufgrund der Spielverlegung vom vergangenen Wochenende, startete am Sonntag die D1 verspätet in die Kreisklassen-Saison 17/18. Zum Auftakt hatten wir die 2. Mannschaft vom FV Blau-Weiß Stahl Freital zu Gast am Mühlenweg in Bannewitz.

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Der SVB kam sehr gut ins Spiel und ließ den Gegner in den ersten 5 Minuten kaum an den Ball oder aus der eigenen Hälfte. Leider hielt diese Überlegenheit nicht lange an und der Gast aus Freital konnte sich immer öfter befreien. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, die jeweils von den guten Schlussmännern vereitelt wurden. Ab der 20. Spielminute fand der SVB langsam zurück zur anfänglichen Überlegenheit, doch 100 %ige Chancen konnten von Romeo und Henry nicht genutzt werden. Eine als Flanke gedachte Hereingabe, die im Strafraum zweimal aufsetzte, landete schließlich im langen Eck und brachte den SVB etwas glücklich in Führung. In der Folge hatten Romeo, der leider nur den Pfosten traf, Marius und Henry weitere Chancen, die Führung auszubauen, was uns aber NOCH nicht gelingen sollte. Daher gingen wir mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann mit schönen Kombinationen ausgehend von Johann über Joel und Romeo bis zu Luis in die Spitze doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Erst in der 41. Minute konnte Joel eine Flanke von Romeo mit Brust und Kopf über die Linie schieben und somit für etwas Erleichterung auf Trainerbank und Tribüne sorgen. Auch nach dem 2:0 spielte der SVB konzentriert weiter und erarbeitete sich gute Chancen durch Niko, Joel und Henry. Doch auch die Gäste spielten ordentlich mit und konnten sich ein paar Mal durch unsere sonst sehr souveräne Abwehr aus Theo, Kevin und Johann kämpfen. Hier hatten wir aber noch den fliegenden Jakob im Tor, der seinen Kasten, wie auch im Pokalspiel in Altenberg, sauber hielt. Kurz vor Schluss brachte Philipp den Ball nochmal gefährlich nach vorn zu Henry, der sich in Kombination mit Joel durchs Mittelfeld spielte und für Marius auflegte. Dieser konnte mit einem straffen Schuss unter die Latte den Schlusspunkt der Partie setzen, die der SVB verdient mit 3:0 gewann.

Sonne und Regen auf einmal

F2 des SV Bannewitz gewinnt gegen die SpG Schlottwitz mit 0:15

IMG_1913Über die SpG Schlottwitz war vor dem Spiel nicht viel zu erfahren. Eins war bekannt, der Verein ist durch Hochwasser immer wieder in Mitleidenschaft gezogen worden, aber wie waren die Spieler aufgestellt?

Nach dem freundlichen Willkommen durch Trainerin Karin Weinzierl und Absprache der Regeln, begann das Spiel bei düsteren Wolken. Es war anfänglich recht zäh und ließ vermuten, dass die kunstrasenverwöhnten Bannewitzer den Ball nicht bewegt bekamen. Doch in der 6. Minute schoss der Bambini-Aufsteiger, Justus Juschten, raketenartig in das Tor der Schlottwitzer, und es begann zu regnen. Endlich die notwendige Entspannung. Dann lief das Spiel für die Bannewitzer sehr gut zusammen und das Spielertrio Schütze/Juschten/Kohser fanden in den Spielzügen schnell zueinander. Der Rasen wurde durch das Wasser von oben zum Klebefilm für die kleinen Füße und den Ball, aber hier wurde Fußball gespielt, besser gekämpft!

Und so stand es zur Halbzeitpause bereits 0:5. Der noch in der 1. Halbzeit eingewechselte Nico Zessel konnte das sichere Ergebnis nicht mehr verbessern und hob sich seine Kräfte für später auf.

Wenn man dieses Spiel mit dem gegen Hartmannsdorf vergleicht, dann hatten sie Ähnlichkeiten. Nicht, dass die Spieler aus Schlottwitz nur rumstanden, nein, sie waren wieselflink zur Stelle, allerdings wenn, dann im Rudel. Konnte sich dann der Ball lösen, sahen die Bannewitzer oft die Lücken und ab ging die Post. Mitlaufende Bannewitzer Spieler bekamen die oft super gepassten Bälle von Schütze oder Juschten vor die Füße, und dann hatte der arg gebeutelte Torhüter aus Schlottwitz kaum eine Chance. Auch die fehlende Spielstruktur der Heimmannschaft bezüglich Abwehr, Mittelfeld und Angriff tat ihr Übriges.

In der 2. Halbzeit änderte sich das Bild kaum. Die Spielerspitze funktionierte immer besser, und egal wer eingewechselt wurde, es passte. Die Verteidiger machten ihre Arbeit ausgezeichnet. Hier setzte Trainer Meißner wieder auf die bewährte „Spielerpatenschaft“ – ein erfahrener Spieler zusammen auf Spielhöhe mit einem Aufsteiger. Nils Schwarzer, wie auch der bescheidene Henry Baumann, erkämpften sich ihre Bälle und selten wurden sie überrannt. Ballangst haben diese Spieler nicht! Wenn doch mal die Luft dicke wurde, waren pfeilschnell die Spieler Aragon-Tom Noack und Justus Juschten zur Stelle und klärten.

In der 30. Spielminute besetzte dann Trainer Meißner wegen des sicheren Spielausgangs die Verteidigung allein mit den beiden jungen Spielern Schwarzer und Baumann. Unglaublich, es funktionierte, und von fehlendem Selbstbewusstsein keine Spur. Teufelskerle!

Und dann kam das beste Tor des Tages: Der Nachwuchsspieler und überaus ruhige Henry Baumann schoss aus der ihm zugewiesenen Abwehrposition ein Tor. Wer da mehr freudig und zugleich erschrocken war, Henry oder sein Trainer, bleibt ungeklärt, aber es war einfach toll! Glückwunsch. Das wird diesem Talent Auftrieb geben.

Dass die Spieler Zessel und Schütze sowie zunehmend Juschten abräumten, gilt mittlerweile als selbstverständlich, bleibt zu wünschen, dass sie ihre Torgefährlichkeit und einen kühlen Kopf bei echtem Druck beibehalten – und der wird kommen.

Die Torschützen der Bannewitzer: 1 x Henry Baumann, 4 x Justus Juschten, 1 x Timon Kohser, 1 x Aragon-Tom Noack, 3 x Tom Schütze, 5 x Nico Zessel.
Die Meinung des Trainers:
Spiele ähneln sich meist bei ähnlichen Gegnern. Nach kurzer Zeit stand fest, hier läuft der Hartmannsdorfer Film. Dennoch bin ich vorsichtig genug, das nicht zu unterschätzen. Beherrschbares Risiko in der Spielerbesetzung eingehen, rechtfertigte das zunehmend eindeutige Ergebnis. Das hat was mit Vertrauen zu tun. Und das hatte ich und es wurde reflektiert. Dass dann der Henry einlocht, ist ja wohl das Beste, was bisher passierte, und dem Jungen wird es Auftrieb geben. Danke Henry!

Die Talentpaarungen im Sturm sowie Mittelfeld haben sich bereits bewährt. Zwar nur einmal trainiert, kennen sich die Spieler jetzt und werden zunehmend zueinander Vertrauen haben. Der Teamgedanke steht dann vor erfolglosen Alleingängen. Hier machen wir weiter und werden diese Talentpaarung bis in die Abwehr trainieren. Interessant ist, dass ein diesbezügliches Training den Spielern Spaß macht. Und so soll es sein.

Wir müssen den neuen Spielern weiterhin vermitteln, dass sie auch ausgewechselt werden müssen, sei es aus taktischer Sicht, weil der Puls aufgrund des hohen Engagements wie wild rast oder andere Spieler, die mitgereist sind, bei uns in der F2 ein Spielrecht haben (Hinweis: Es gibt keine Ersatzspieler sondern Auswechselspieler). Weiterhin müssen alle Spieler verstehen lernen, dass ein Positionswechsel nicht verhandelbar ist.

Vor dem Spiel haben wir ein Sondertraining mit den beiden Torhütern Lotte Leuschner und Theodor Lindner durchgeführt. Beide Spieler wurden in Schlottwitz wenig geprüft, aber wenn, die zunehmende Ballsicherheit ist unverkennbar. Das rechtfertigt, das Sondertraining beizubehalten.

Unser nächster Gegner heißt im Pokalspiel: 1. FC Pirna. Da wird es Druck geben, den die torverwöhnten Bannewitzer nicht kennen. Das werde ich psychologisch vorbereiten, und ich bin mir sicher, wir werden selbstbewusst gegenhalten. Pina spielt auch in der Kreisklasse und hat ein Spiel gewonnen und eins verloren. Aber sie haben harte Gegner. Wir trainieren das diesbezügliche Erfordernis, und ich bin auf der Suche nach einem harten Gegner in einem Testspiel vorher.

Verloren und trotzdem gut gespielt

SV Bannewitz E1 gegen FSV Dippoldiswalde 3:12 (0:6)

Der 27.08.2017, hatte einen schönen Sommermorgen bei rund 20 Grad, der Kunstrasen war noch etwas nass, also ideale Bedingungen.

9.05 Uhr pfiff unser Unparteiischer Sven Gläßer die Partie an. Wenn man die Dippser Jungs so neben unseren Jungs sahen, da waren fast alle so groß wie unser Vincent, da ahnten wir schon, was kommen würde.

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Leider waren wir heute nur 7 Jungs, da es so viele Absagen gegeben hat. Schön das Toni trotz angeschlagener Gesundheit noch gekommen ist und die Mannschaft so prima unterstützt hat. Begonnen haben wir mit Pius in Tor, Vincent, Turan und Frederik in der Abwehr sowie Neven und Richard im Angriff / auf den Störpositionen. Toni als Einwechsler.

Die Dippser spielten druckvoll und hatten das Spiel unter Kontrolle. Unsere Zuordnung war dennoch viel besser als im ersten Spiel und so konnten wir früh stören und Spielaufbau erschweren. In der ersten Halbzeit hatten wir nur wenige offensive Aktionen uns fehlte ein 6.ter Mann. Den Körperunterschied machten unsere Jungs durch viel Laufarbeit wett. Die Gäste gingen in der 6. und 7. Minute quasi im Doppelpack in Führung. Dann hielten unsere Jungs das Spiel lange offen und kämpften bis zur persönlichen Leistungsgrenze, das war echt super. Vincent war nach 10. Minuten ausgepowert, für ihn kam Toni, der sich richtig ins Zeug legte. Nach 15 Minuten musste Richard nach einem Bauchschuss kurz über der „Gefahrenzone“ raus und Vincent kam wieder rein. Die Dippser spielten mit ordentlichem Körpereinsatz und bei unseren Jungs zeigten sich erste Konditionsengpässe. In den letzten Minuten haben wir leider noch 4 Tore bekommen, da war der Druck zu groß. Es hätten auch noch mehr sein können, aber Pius hatte heute einen sehr guten Tag, weiter so!

In Hälfte zwei stellten wir um. Turan und Richard vorn im Angriff und Frederik, Neven und Toni hinten. Das klappte ziemlich gut. Unsere zwei Angreifer leisteten ganze Arbeit und holten sich einige Bälle und kamen schon in den ersten Minuten ein paar Mal vors Dippoldiswalder Tor. Es fehlte noch der Biss, aber immerhin. Die Dippser brauchten 7 Minuten um auf 0:7 zu erhöhen. Dann begann eine Druckphase unserer Jungs. Turan und Richard erliefen sich viele Bälle, in ziemlich knackigen Zweikämpfen gegen zum Teil 20cm größere Mitspieler, unsere Abwehr stand stabil. Wir kamen einige Male vors Tor und der Torwart vom FSV musste ein paar Mal gut abwehren. In dieser Phase konnten unsere Jungs auf 2:7 durch Richard beide Mal nach Vorarbeit von Turan verkürzen. Es gab einige Fouls, die großen Gegner haben unsere kleinen Jungs ganz schön Hopp genommen. Aber Sven Gläßer war immer auf Ballhöhe und traf immer die richtige Entscheidung. Bis zur 43. Minute hielten sich unsere Jungs prima, dann kam wieder diese ungewohnt lange Schlussphase. Viele kleine Unkonzentriertheiten und Fehlpässe führten dann zu einer Ergebniserhöhung auf 2:11. Aber aufgegeben hat niemand! Das war Klasse. In der Schlussminute dann erst das 3:11 durch Richard und leider auch noch das 3:12 als Endergebnis.

Wir können trotzdem sehr zufrieden mit der Leistung unserer Jungs sein, die Einstellung hat gepasst, es gab keine Vorwürfe untereinander und wir wissen jetzt, mit welchem Rezept wir bestehen können. Konzentrierte Abwehrarbeit mit drei Defensivspielern und 2 schnelle, durchsetzungskräftige Angreifer, dann haben wir eine kleine Chance gegen die starke Konkurrenz. Ein großes Lob an alle Jungs, toll gekämpft und viel gerannt, das wird schon, habt Ihr gut gemacht!

Gruß Stefan

 

F2 des SV Bannewitz gewinnt gegen den Hartmannsdorfer SV mit 9:1

Das erste Tor nach wenigen Sekunden

Nach 3 Trainingstagen und einem verlorenen Testspiel gegen Pesterwitz mussten die F2-Juniornen nun zum ersten Punktspiel gegen Hartmannsdorf antreten.

Da sich die Trainer beider Lager gut kennen, war die Strategie des Bannewitzer Trainers, Jürgen Meißner, klar – einfach spielen lassen, Hartmannsdorf hat auch viel neue Spieler und somit offene Stellen. Nicht alle Spieler aus Bannewitz konnten bisher klar darstellen, WAS sie WO können. Aber das war Nebensache. Im Feld vorn setzte Meißner die beiden Spieler mit Erfahrung aus der vergangenen Saison, Nico Zessel und Tom Schütze, ein, flankiert vom Bambini-Aufsteiger Timon Kohser. In der Verteidigung konnten sich erst einmal Leonard Wojcik und Henry Baumann beweisen.

Kurz nach dem Anstoß klingelte es im Tor der Gegner. Tom Schütze, der in der Folge seinem Namen alle Ehre machte, lochte ein. Bereits eine Minute später war Nico Zessel erfolgreich. Beide haben im vergangenen Jahr bereits in gleichen Positionen zusammen gespielt, kennen sich somit sehr gut und wissen, wann sie was machen müssen, damit der Andere erfolgreich sein kann.

Die Anspannung war also kurz nach dem Anpfiff weg und die Bannewitzer schienen zu sich zu finden. Das erstaunlich gut, da Jürgen Meißner vorher nur kurz das Stellungsspiel erläutert hatte, etwas, was noch nie trainiert wurde. In der Folge verlief das Spiel sehr stark auf der Hartmannsdorfer Seite. Dennoch schafften sie Durchbrüche zum Tor der Bannewitzer, wo nach einer „Schnellbesohlung“ im Torwarttraining der furchtlose Theodor Lindner eingesetzt war. Er warf sich in und auf den Ball, dass man meinen könnte, er macht dies schon immer.

Dass man einem Nachwuchstalent vertrauen kann, wie Nils Schwarzer – Geburtsjahr 2011, zeigt sein beherzter Eingriff als Verteidiger. Furchtlos ließ er nichts anbrennen und hatte die Order, lieber ins „Aus“, bevor es hinten „Dicke“ wird.

Henry Baumann ist ein ruhiger Spieler, der sehr fleißig trainiert und dessen Selbstbewusstsein immer stärker wurde. Auch er, wie Nils, hatte in der Abwehr und gelegentlich auf der Gegnerseite zu tun und machte seine Aufgabe gemessen an den Trainingsstunden ausgezeichnet.

Es kommt nicht alle Tage vor, dass eine „Männermannschaft“ einen weiblichen Torwart hat und der zudem noch Mannschaftskapitän geworden ist. Lotte Leuschner, die vereinbarungsgemäß in den Halbzeiten nach 10 Minuten mit Theo Lindner gewechselt wurde, hatte zwar auch nicht viel zu tun, aber wenn, dann machte sie ihre Arbeit furchtlos und mit Herzblut. Da wächst ein weibliches Talent heran.

Der Spieler Leopold Horn wurde in der Verteidigung und im Mittelfeld eingesetzt. Auch hier ging er zum Ball und machte dem Gegner, der nur in der 25. Minute zum Torerfolg kam, die Aufgabe schwer.

Justus Juschten hatte sich die Mittelfeldposition ausgesucht und wurde in der 2. Halbzeit eingesetzt. Dieser Spieler verfügt über ein sehr gutes Talent und wird jetzt durch Spielerfahrung weiter lernen, seinen großen Ehrgeiz in richtige Bahnen zu lenken und effizient einzusetzen. Schnell erkannte er, dass der Weg zum Tor über ein Passspiel durch die Lücken besser ist, als Alleingänge gegen zugemauerte Wege. In der 37. Minute war er dann verdient erfolgreich, konnte er doch einen Querpass super umsetzen.

Am Schluss war das Ergebnis von 9:1 verdient, jedoch erstaunlich. Somit muss man auf Überraschungen gefasst sein.

Die Torschützen der Bannewitzer: 6 x Tom Schütze, 2 x Nico Zessel und 1 x Justus Juschten.

 

Die Meinung des Trainers:

Selten war ich vor einem Spiel so angespannt und dann relaxt. Was ich da sah, waren Talente.

Drei Spieler der F2 haben Punktspielerfahrungen und waren in ihren früheren Mannschaften sehr erfolgreich. Der Rest hat zwar Spielerfahrung, jedoch in einer Kreisklasse werden die Karten anders gemischt, da will man gewinnen und da machen’s die Erfahrung und das pfiffige Spiel. Somit haben die anderen Spieler durchweg gutes bis sehr gutes Talent und werden sich bei entsprechendem Trainingseinsatz und guter Disziplin schnell zu Konkurrenten der erfahrenen Spieler entwickeln. Ich werde bei einzelnen Spielern die sog. Talentpaarungen umsetzen, so z. B. Justus Juschten zu Nico Zessel und Tom Schütze mit Timon Kohser usw.

Die nächsten Aufgaben werden zeigen, was der Start versprochen hat. Es wird „Klatschen“ geben, und das ist gut so. Das Pokalspiel, z. B. gegen Pirna, wird hart. Wir werden uns dem stellen und unser Bestes geben.

Die nächsten Trainingsaufgaben werden darin bestehen, die Balltechnik am Fuß zu entwickeln, dass Stellungsspiel, „Wer hat wo welche Aufgabe“ zu erlernen und das Spiel „1 gegen 1“ in jede Trainingseinheit einfließen zu lassen. Dabei wollen wir das kindsgerechte spielerische Training nicht vergessen, um die Lust an der Bewegung in all seinen Facetten zu steigern. Da sind Mannschaftsspiele sehr gut geeignet. Generell gilt der Grundsatz: Jede Minute im Training MIT DEM BALL nutzen; Rundenlaufen ohne Ball war gestern.

Der personelle Kader mit 14 Spielern ist für eine Mannschaft zu groß. Hier denken wir über eine Umsetzung von 2 Spielern in Richtung F1 oder E1 nach. Diese Spieler dürfen sich im Sinne der Talenteförderung freuen, noch schneller gefördert zu werden.

 

Das erste Punktspiel als E1 in der Kreisligasaison 2017/2018

FSV 1924 Bad Schandau gegen SV Bannewitz E1 13:1 (6:1)

Am 19.08.2017, waren wir um 9.00 Uhr zu Gast beim FSV 1924 Bad Schandau. Die äußeren Bedingungen waren gut, es war bewölkt, rund 20 Grad warm der Kunstrasen ganz neu. Anfangs war der Platz etwas rutschig, da noch sehr feucht von nächtlichen Regen.

Ein Auftaktspiel in eine schwere Saison, in welcher es vorrangig darum gehen wird, dass sich alle Spieler fußballtechnisch weiter entwickeln und aufgrund der höheren Schlagzahl möglichst viel körperliche Robustheit und Schnelligkeit mit aus der Saison nehmen. Im Folgejahr werden wir dann mit Sicherheit viel besser sein als heute.

Die Anfangsformation: Lukas (Nick) im Tor, Neven und Frederik in der Abwehr, Turan und Richard im Mittelfeld und Cedric als Spitze. Einwechselspieler waren Pius und Toni.

Unsere Jungs fanden ziemlich schnell ins Spiel und das Tempo wurde von Minute zu Minute immer höher. Der Gegner, komplett mit 2007er Jahrgang am Start, hatte von Haus aus körperliche Vorteile und spielerisch waren die Gastgeber als Mannschaft betrachtet besser. Sie haben unsere Jungs anrennen lassen und permanent lange Bälle über den Platz gejagt. Gleich nach 3 Minuten fiel das 1:0 für die Bad Schandauer durch einen schnell ausgetragenen Konter. Dann war das Spiel für die nächsten 10 Minuten ziemlich offen. Es stand dann zwar nach 9 Minuten 2:0, aber wir konnten durch Turan auf 2:1 verkürzen. Vorher wurde die Abwehr herrlich von Richard überspielt, Cedric scheiterte im ersten Anlauf am Torwart und Turan konnte im Nachsetzen den Ball ins Netz schieben.

Wir hatten bestimmt 6-7 gute Torchancen, davon 3 „Hundertprozentige“ nach Standards und aus dem Spiel heraus, leider hat es nicht geklappt, aber die Jungs wissen was Sie besser machen müssen. Ab der 16. Minute waren die ersten Konditionsschwächen zu sehen, trotz Wechsel war jetzt der Altersunterschied in Sachen Ausdauer zu sehen wir haben 3 Kontertore bekommen und ein Eigentor war auch noch dabei. Zur Pause stand es 6:1 für Schandau.

In Hälfte zwei haben wir wieder schnell ins Spiel gefunden und konnten mit vielen guten Aktionen und offensivem Fußball zeigen, dass wir nicht aufgeben und auch was können. Bis zur 40. Minute konnten wir den Spielstand halten, dann kam wieder der Konditionshammer für Einige und trotz Wechsel ging es dann schnell, innerhalb von 6 Minuten haben wir 4 Tore kassiert. Was kurz vor Schluss kam, könnte man als 3 x 3 x 3 bezeichnen, drei unserer Jungs gaben auf, da war Kondition und Konzentration/Nerven komplett weg und es fielen in 3 Minuten 3 Tore, das war schon bitter für unsere Jungs, die noch wollten.

Der Sieg für Schandau ging zu 100% in Ordnung, wir müssen uns steigern und fleißig üben. Nach 5-6 Spielen werden die meisten die 2×25 Minuten schaffen, da bin ich überzeugt. Großes Lob an Neven, der heute sein erstes offizielles Punktspiel für unseren SVB gemacht hat, prima Leistung und tolle Ausdauer!

 

Gruß Stefan

 

Hurra – alle Kleinfeldtore sind wieder ok!

Pünktlich zum Trainingsauftakt waren alle unsere defekten Kleinfeldtore geschweißt sowie frisch lackiert und können zur Freude der Trainer und Kids wieder genutzt werden.

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Ein großes Dankeschön dafür geht an unseren Trainerkollegen Stefan Hain und seine Firma Asmus GmbH, Markranstädt! Die Asmus GmbH bietet gerüstlose Montagen an hohen und schwer zugänglichen Gebäuden, Türmen oder sonstigen Bauteilen an.

Neue F2 – ein buntes „Völkchen“ findet sich

_DSC9793Unsere neue F2 wurde aus Zugängen der Bambinis, der F1, E1 und aus anderen Vereinen zusammengestellt und hat nun 13 Spieler. Am Sonntag, 13.08.20217 fand auf unserem Kunstrasen ein Testspiel dieser neuen F2-Mannschaft gegen die (fast) gestandene F1 von Pesterwitz statt. Die beiden Trainer, Jan Streubel und der neue Trainer unserer F2, Jürgen Meißner, kennen sich seit langer Zeit und sind gute Freunde. Das machte es möglich, dass unsere neue F2 ihr erstes Spiel mit nur einer Trainingseinheit im Rücken ohne Hektik absolvieren konnte. Dass da keine Wunder zu erwarten waren, war Trainer Meißner klar – „Laufen lassen“ war seine Devise und dabei die Spieler in ihren Kenntnissen, Intuitionen und Charakteren kennen lernen. Und was er dabei erlebte war überraschend. Intuitiv wurde das Spiel immer besser, wenn auch das Endergebnis der gespielten 3 x 20 Minuten 7:10 ausfiel.

Die Meinung des Trainers: Hier liegt ein gutes Potential vor, was es zu formen gilt. Wir werden uns Zug um Zug entwickeln und dabei den Spielern die Freude am Fußball so richtig schmackhaft machen, denn spielerisches Können zieht gute Ergebnisse nach sich und darüber dürfte sich jedes Kind freuen.