Sieg in Folge – der SV Bannewitz gewinnt zu Hause mit 15:0 gegen den TSV Kreischa

Die Mannschaften aus Kreischa und BannewitzNach dem Sieg in Schmiedeberg mussten die Bannewitzer noch einmal fleißig trainieren. Nachdem Lotte Leuschner in Schmiedeberg ihr erstes 40 Minuten-Spiel absolviert hatte, wurde sie noch einmal mit einem Sondertraining versehen. Man weiß ja nie, so Trainer Jürgen Meißner. Außerdem war Ersatztorhüter Theo Lindner noch am Knie lädiert, sodass wieder ein 40 Minuten-Einsatz zu testen war.

Das Spiel beginnt mit dem üblichen Abgreifen des Gegners, nichts läuft so richtig zusammen und die Bannewitzer haben Mühe, ihr Konzept den Kreischaern aufzudrücken. Warum eigentlich? Die Kreischaer, einige davon noch Bambini-Spieler, hatten sich vorgenommen, dass möglichst jeder den Ball spielen soll. Das führte unweigerlich zu „Rudelbildungen“ und ließ ihnen kaum die Möglichkeit, auszubrechen. Dies wurde von den Bannewitzern schnell erkannt und so bestand die Taktik darin, zwei Spieler ins Rudel zu schicken und dann die Restlichen auf „Abstauberposition“ zu stellen. Wenn dann ein Bannewitzer einen Ball bekam, dann schnell zu einem frei stehenden Spieler passen, der dann zum Torschuss kam, mehr oder weniger erfolgreich.

Trainer Meißner hatte gesagt, dass das erste Tor innerhalb der ersten 5 Minuten fallen sollte. So kamen die Bannewitzer in der 4 Minute mit einem Tor vom Verteidiger Nico Bauer dem Wunsch nach. Damit war der Druck vom Kessel genommen. Kurz nach dem Anstoß für dieses Tor sicherte Tom Schütze in der gleichen Minute das erste Ruhekissen mit seinem Tor. Danach dauerte es bis zur 11. Minute, bevor wieder Tom Schütze einlochen konnte. Die Rudelbildung der Kreischaer Spieler schien diese, dann im fast 2 Minuten-Takt fallenden Tore, zu unterstützen.

Es war zweifelsfrei zu erkennen, dass das Passspiel der Bannewitzer Spieler eine solide Grundlage für die meisten Tore war. Eine Freude zu sehen, wenn Tom Schütze zu Nico Zessel spielt, der passt zur Mitte und Justus Juschten kann, am ausgetricksten Torhüter vorbei, das Innennetz treffen.

Nico Zessel hatte sein „Zielwasser“ zu Hause gelassen. Noch von der Grippe leicht angeschlagen, verfehlte er einige Male das Tor auf sicherer Abschussposition. Ihn ärgerte das gewaltig, denn von den Spielereigenschaften gehört er zu den Besten seines Teams. Er ist laufstark, fintet gut und passt die Bälle mit zunehmender Zielsicherheit. Wenn’s brennt ist er, wie übrigens auch Justus Juschten, schnell zur Stelle.

Lotte Leuschner hatte im Tor fast wieder nichts zu tun und beobachtete in aller Ruhe das Spiel aus sicherer Entfernung. Sie weiß aber, dass ihre Stunde auch noch kommen wird.

Timon Kohser, der nette, ruhige Junge, lieferte wie selbstverständlich seine zwei Tore fürs Team ab. Auch er zeigte, dass seine Spieltechnik immer besser wird. Theodor Linder, noch mit heilender Knieverletzung, wollte ebenfalls mit seinen 2 Toren zeigen: Schmerzen ja, aber bitteschön, ich steuere 2 Tore fürs Ergebnis bei. Respekt dafür.

Nico Markert war heute nicht in seiner Mitte. Er lief zwar immer wieselflink zum Ball, jedoch seine Schüsse waren zu zaghaft, und so konnten einige Male die Kreischaer Jungen den Ball ergattern. Das wird besser, versprach er mit einem netten Lächeln seinem Trainer.

Kapitän Justus Juschten hat seit seiner Ernennung zum 1. Mann des Teams Flügel bekommen, er spielt und rennt, was das Zeug hält, und seine Ausbeute waren 5 Tore! Damit ist er in der Torstatistik Tom Schütze dicht auf den Fersen.

Alles in Allem, ein Spiel ohne nennenswerte Highlights. Die Tabellenführung wurde lediglich fester zementiert.

Die Torschützen:   1 x Nico Bauer, 5 x Justus Juschten, 2 x Timon Kohser, 2 x Theodor Lindner, 2 x Tom Schütze,  2 x Nico Zessel

Die Meinung des Trainers:
Wir behalten die Trainings- und Spielstrategie bei. Dribbeln üben was das Zeug hält und weiter das Thema Pässe seitlich, vor- und rückwärts trainieren.

Pesterwitz mit einer überzeugenden Vorstellung

Bannewitz E1 gegen SV Pesterwitz E1 0:7 (1:14)

Am 17.09.2017 war das Wetter schön und rund mit 17 Grad sehr angenehm.

Nach dem erfolgreichen Spiel in Schönfeld-Weißig, wollten wir heute gegen einen sehr viel stärkeren Gegner ordentlich gegenhalten.

Begonnen haben wir heute mit: Nick im Tor, Yaro und Turan in der Abwehr, Richard und Leander in der Mitte, Cedric als Spitze. Neven, Jeremie und Pius als Einwechselspieler.

Der Anspruch war, gegenzuhalten und mit Kontern und Standards zu probieren, das eine oder andere Tor zu machen, hinten nicht zu viel zuzulassen und einfach dazuzulernen.

Die Pesterwitzer allesamt 2007er Jahrgang hatten unseren Jungs spielerisch sowie körperlich einiges voraus und haben das Spiel durchgehend kontrolliert.
Alle Jungs haben heute die Vorgaben einhalten und sind bis zur Erschöpfung gerannt. Wir haben durch unsere 3 Einwechselspieler bedingt, keine Konditionslücken gehabt das war positiv. 7 Tore gegen uns haben wir mehr oder minder selbst verursacht bzw. haben wir in diesen Momenten eine sehr unglückliche Figur abgegeben. Das ist halt Fußball, da spielt auch immer eine Menge Respekt mit und dann passieren diese Fehler. Mit der fortschreitenden Spielpraxis bekommen wir das in den Griff, versprochen. Unser einziges Tor ist aus einer sehr schönen dreier Stafette entstanden. Leander erobert den Ball an unserem Strafraum, passt sehr schön zu Turan und der löst sich vom Gegner und passt steil zum gestarteten Cedric in die Mitte, geht noch in den Strafraum und schiebt den Ball am Tormann vorbei ins Netz. Solche Szenen hätten wir gern mehr gesehen. Bei nächsten Mal gehen wir es genauso an und werden dann auch belohnt werden. Ein großes Lob hat Turan verdient, er hat die meisten Ballkontakte gehabt und die meisten Zweikämpfe (fair) gewonnen, bitte weiter so, bravo!

Gruß Stefan

Ritsch-Ratsch-Peng – Die F2-Bannewitz gewinnt in Schmiedeberg verdient mit 4:10

Schmiedeberg ist eine bekannte Adresse für guten Fußball. Dazu auf Tabellenplatz 1 liegend war Vorsicht geboten. Als der Bannewitzer Trainer Jürgen Meißner den gegnerischen Trainer sah, war die Freude groß. André Seng und Meißner kennen sich seit der vorigen Saison, sind gut befreundet, und damit war der Strategie der Bannewitzer klar. Das stärkste Potential an den Anfang – Schockwirkung und dann Ruhe in die eigene Mannschaft bringen.

Vor dem Spiel wurde die Kapitänsbinde von der Torhüterin Lotte Leuschner an Justus Juschten überreicht, der sich durch eine gute Disziplin, Trainingseifer und Unterstützung bei organisatorischen Aufgaben hervorgetan hatte. Das war für den Neuen eine Ehre und dieses Ereignis sollte im Spiel nicht ihr Ziel verfehlen.

Mit dem Anpfiff erwachte der Kampfgeist der Bannewitzer. Ausgerechnet der von Fehlpässen aufs Tor gepeinigte Nico Zessel lochte in der 5. Minute ein: Ritsch-ratsch und peng. Das Druckmanometer ließ um eine Bar nach. Schnell kamen die Bannewitzer ins Spiel und so war es Tom Schütze, der dann in der 7. Minute den super Auftakt zementierte. Die Schmiedeberger ließen nichts anbrennen und versuchten immer wieder durch Konter das Spiel an sich zu reißen. Die Deckung mit Nico Markert und den wieselflinken Nico Bauer machten jedoch viele Angriffe zunichte. Diese Zähigkeit der Hausherren zahlte sich zunächst nicht in Toren aus.

Torhüterin Lotte Leuschner, noch vom letzten Speil scheinbar gelangweilt, hatte doch mehr zu tun. Das Zusatztraining mit ihr und den Not-Torhüter Aragon-Tom Noack, der den verletzten Theo Lindner notfalls ersetzen sollte, zahlte sich aus. Lotte parierte die Bälle in perfekter Manier und was nicht festzuhalten war, wurde mit sauber gehaltenen Handflächen zurückgeprallt.

Nico Bauer, ein schneller und zäher Spieler, ist eine große Nummer in der Verteidigung und im Mittelfeld. Mit seiner Unerschrockenheit dem Gegner gegenüber aber auch mit seine Schusskraft half er sehr oft, dass Lote Leuschner den Ball nicht anfassen musste.

Dann kam ein schwarzer Zeitraum für die Schmiedeberger. Innerhalb von drei Minuten mussten sie 3 Tore durch Schütze, Juschten und Zessel hinnehmen. Mein Gott, 0:6 zur Halbzeit, der Sieg sicher, ein Ruhekissen?

Mit den Auswechslern kamen dann Aragon-Tom Noack und der Jüngste des Bannewitzer Teams, Nils Schwarzer – Geburtsjahr 2011 (!) – als Verteidiger aufs Feld. Da Torhüterin Leuschner so prächtig in Form war, entschied sich Trainer Meißner, sie die 2. Halbzeit im Kasten zu lassen und den Reservetorhüter Aragon-Tom Noack spielen zu lassen.

Dieser Strategiewandel machte den Schmiedebergern Mut. Fast mit dem Anpfiff überrannte gleich zweimal der Schmiedeberger Bruno Raschzyk die Abwehr und lochte ein. Die Torhüterin war den Tränen nahe. Meißner mahnte zur Ruhe: „Lotte alles gut!“ und das Mittelfeld und sogar die Stürmer griffen bei Kontern ein und machten zunächst weitere Torr zunichte. Welch ein Teamgeist! Nico Zessel brachte wieder Mut ins Team und feuerte den Ball geschickt zum 2:7 ab. Der Rest des Spiels verlief auf beiden Seiten durch ein immerwährendes Hin und Her. Timon Kohser, der diesmal nicht zum Torschuss kam, hatte wieder erheblichen Anteil durch seine guten Abspiele, dass der Torestand so hoch war. So schossen die Bannewitzer getrieben vom Ehrgeiz, das bisherige auf Sieg ausgerichtete Ergebnis mit nach Hause zu nehmen, noch drei Tore. Die Gegner hatten noch zwei Mal Glück mit Raschzyk und Levi Seng, den Sohn des Trainers von Schmiedeberg.

Dieses Spiel mit 4 Gegentoren für die Bannewitzer zeigte erstmals den Druck, der ausgeübt werden kann. Und wenn zwei Stürmer um Auswechslung bitten zeigt das, dass sie alles gegeben haben und das Spiel eben kein Spaziergang war.

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Die Meinung des Trainers:
Es zeigt sich mit diesem Spiel, dass Vorsicht immer besser ist, als Überheblichkeit. Die Spieler wurden darauf eingestellt, aber auch mit dem Virus, siegen zu wollen, infiziert. Der damit erreichte 1. Tabellenplatz ist ein Zeichen dafür und sollte Ansporn sein.

Zwei Tage vor diesem Spiel habe ich mir das Spiel der Dynamo U11 angesehen und wiederholt festgestellt, dass zum Handwerk des „erfolgreich sein“ bei diesen Altersgruppen nicht allzu viel notwendig ist:
1. Ball am Fuß – Dribbeln, Dribbeln und nochmals Dribbeln.
2. Schnelligkeit trainieren. Das geht mit Entscheidungsfreude einher.
3. Saubere Pässen mit richtiger Schussstärke.
4. Das Spiel des Gegners stören.
Fertig.

In unserer Mannschaft ist das Dribbling auf einem guten Weg und das Fintieren, besonders dann wenn der Gegner nebenher läuft, klappt schon bei fast allen Spielern bestens. Die richtigen Pässe brauchen noch etwas Zeit. Hier muss der Spieler zwei Dinge erkennen. Die Lücke und die richtige Schussstärke. Das ist sehr schwierig, da der Spieler den Boden beachten muss (Rasen anders als Kunstrasen) und die Entfernung. Das ist wohl der schwierigste Teil. Das braucht Jahre – wir haben jedoch damit begonnen und werden Stück für Stück besser.

Zuletzt ist Vertrauen in die Spieler sehr wichtig. Torhüterin Lotte zwei Halbzeiten im Kasten zu lassen ist ein mögliches Risiko. Es nicht zu probieren ein noch Größeres. Jetzt wissen wir, Lotte kann nervlich und physisch durchhalten. Auch kleinen und jungen Spielern eine Chance geben ist ein Fundament für deren zukünftige Erfolge. Und davon können wir nicht genug bekommen.

 

Neue Trikots für das F1-Team

Zu Beginn der Saison ist es uns gelungen mit dem AUTOHAUS BÜTTNER aus Kleinnaundorf einen weiteren Partner für die F1 zu gewinnen. Ohne zu zögern erklärte sich Herr Ulrich Büttner bereit, die dringend benötigten Kurzarmtrikots zu finanzieren. Zum Training wurden dann die neuen Trikots durch Herrn Büttner überreicht.

Vielen Dank an das Team vom Autohaus Büttner

Informationen zur unserem Partner: www.ah-buettner.de

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Hoher Sieg gegen Unbekannte

Am Sonntag hatte die D1 in der zweiten Pokalrunde die Mannschaft aus Langburkersdorf zu Gast. Da wir gegen die Jungs aus dem Zittauer Gebirge bisher nicht gespielt haben, waren die Spannung und die Aufregung besonders groß.

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Gleich in der 1. Minute konnten die Bannewitzer ein Ausrufezeichen setzen, als ein Schuss von Luis an den Innenpfosten klatschte. Ermuntert von dem starken Beginn konnten sich die Jungs in den folgenden Minuten weitere Chancen erarbeiten und so erzielte Philipp bereits in der 6. Minute das 1:0, nach einem sehenswerten Schuss aus der zweiten Reihe. Nun kam auch die Gastmannschaft besser ins Spiel und Jakob musste das eine oder andere Mal zu seinen spektakulären Sprüngen ansetzen. Allerdings konnte auch er in der 18. Minute nichts mehr machen und die Langburkersdorfer kamen zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Etwas glücklich konnte Bannewitz kurz darauf wieder in Führung gehen, als ein Abwehrversuch des gegnerischen Torwarts von Luis´ Fuß zurück ins Tor prallte. Zahlreiche Aluminiumtreffer von Romeo und Luis sowie ein schöner Kopfball von Joel nach einer Ecke blieben leider unbelohnt.

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Nach dem Seitenwechsel erwischten wiederum die Gastgeber den besseren Start und konnten in der 31. Minute durch Romeo die Führung auf 3:1 ausbauen. Die Zuschauer sahen nun schöne Kombinationen, ausgehend von den soliden Innenverteidigern Theo und Johann, über Kevin und Niko im Mittelfeld bis zum gegnerischen Tor. Hier scheiterten wir leider zu häufig. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch die Gäste in der 40. Minute, konnten wir schließlich den Sack zu machen. Ein Dreierpack in nur 5 Minuten durch Marius, nach schönem Doppelpass mit Joel, Luis, wunderschön aus der Drehung ins lange Eck, und Romeo, der wiederum von Kevin steil geschickt wurde, brachte und endgültig auf die Siegerstraße. Den Schlusspunkt konnte Theo setzen, der in der 50. Minute aus dem Halbfeld draufhielt und den gegnerischen Torwart ins Leere springen ließ.
Ein deutliches 7:2 über den SSV 1862 Langburkersdorf bringt die D1 des SV Bannewitz somit in die dritte Runde des Kreispokals.

Ein Hattrick mit Ansage und die E1 ist eine Runde weiter im Pokal !

SG Schönfeld-Weißig E1 gegen Bannewitz E1 2:8 (2:1)

Der 09.09.2017 war ein trockener, herbstlicher Tag. 10.10 Uhr war Anstoß, bei rund 20 Grad und wechselnder Bewölkung.

Die E1 hatte sich heute vorgenommen auf jeden Fall eine Runde weiter zu kommen. Wir hatten Unterstützung von der E2, Corvin, Florian und Linus waren mit dabei.

Begonnen haben wir heute mit: Corvin im Tor, Neven (Kapitän) und Linus in der Abwehr, Richard in der Mitte, Florian und Turan vorn. Frederik, Cedric und Leander unsere Einwechselspieler.

Ob diese Aufstellung so passt, musste das Spiel zeigen. Die Schönfelder Jungs, allesamt 2007er Jahrgang waren bis auf zwei Ausnahmen alle ungefähr so groß wie Corvin, ziemlich gut am Ball und haben von Beginn an druckvoll gespielt.
Unsere Jungs haben den Ball in der ersten Phase des Spiels einfach nicht kontrollieren können, alle Bälle wurden gestört und in 1 gegen 1 Situationen gingen die meisten Duelle anfangs an die Schönfelder. Die Angriffe der Schönfelder wurden immer gefährlicher und unsere Abwehr in gleichem Maße unsicherer. In der 13. Minute fiel dann das 1:0 für Schönfeld. Da passte die Zuordnung nicht, beide Abwehrspieler und zwei Angreifer konzentrierten sich auf den Ballführenden, der dann zu seinen zwei völlig frei stehenden Mitspieler in die Mitte passen konnte. Corvin hatte da keine Chance.
Nach dem Anstoß wechselten wir, Leander kam für Neven, der mit den großen Jungs nicht so gut zu Recht kam. Leander sollte erst einmal in die Abwehr. Er passte sich ganz gut ein, war aber zu offensiv unterwegs und so fiel in der 20. Minute das 2:0 nach einem Vorstoß unserer Jungs, wo Linus allein in der Abwehr stand und gegen drei anrennende Schönfelder nicht viel ausrichten konnte. Es war ein schmeichelhaftes Tor, denn der Abschluss war schlecht und Corvin kullerte der Ball zwischen den Beinen durch ins Tor.
Danach stellten wir um, Turan und Leander tauschten die Positionen, Cedric kam für Linus. Unser Spiel wurde offensiver und schneller. Die Vorstöße genauer, Florian und Richard hatten einige Chancen und wir erarbeiteten einige Ecken. In der 24. Minute klärte Turan sauber an unserem Strafraum, spielte in die Mitte zu Richard, der flankt weit nach rechts außen, wo Leander gestartet war und der erläuft sich herrlich den Ball und zieht aus dem Lauf ab und haut den Ball ins Dreiangel zum 2:1 Pausenstand.

In der Pause stellten wir nochmal etwas um, Florian kam noch nicht so richtig zu Wirkung oder kam mit seinem (Abwehr-) Gegenspieler nicht richtig klar, er wurde ziemlich eng gedeckt.
Linus und Turan gingen in die Abwehr, Cedric in die Spitze, Florian und Richard sollten im Mittelfeld für ordentlich Druck und Sicherheit sorgen und Cedric schicken.

Die Umstellung erwies sich als glücklicher Griff, jetzt liefen die Bälle durch die Reihen, hinten ging fast nichts mehr durch und Cedric konnte als Spitze seine Wendigkeit nutzen um die Abwehr durcheinander zu bringen. In Hälfte zwei hatte Corvin nur noch Rückpässe, Kullerbälle aufzunehmen und genau 2 Abschläge nach vorn zu schießen, was er Klasse gemacht hat, in den Raum und nicht auf den Mann.
In der 28. Minute Ecke Florian, Cedric ist zur Stelle und es steht 2:2. Jetzt wurde das Spiel etwas fürs Auge. Fast alle Zweikämpfe wurden gewonnen, immer wieder eröffnete Richard mit schnellem Spiel in die Spitze und überlief so 2 oder mehr Schönfelder. Florian und Cedric hatten im Minutentakt Chancen. Es sollte aber noch bis zur 34. Minute dauern, dann brannten unsere Jungs ein Feuerwerk ab. Die Schönfelder konnten nur noch zusehen. Richard überläuft zwei Gegner in der Mitte, passt nach rechts außen zu Florian, der geht fast bis zur Grundlinie, passt nach innen und Cedric kann zum 2:3 einschieben. Zwei Minuten später fast die gleiche Spielsituation, nur der Rückpass von Florian geht zuerst zu Richard und dann zu Cedric der aus spitzer Ecke zum 2:4 einschießt. Ein Hatrick für Cedric, Glückwunsch! Im letzten Spiel wurde das ja schon voraus gesagt ;-).

Wieder zwei Minuten später in der 38. Minute erkämpft sich Florian den Ball rechts außen auf Höhe der Mittellinie, schickt Richard steil über Rechtsaußen, der überläuft den Abwehrspieler, zieht nach innen, will es allein machen und trifft den linken Innenpfosten des Tores, der Ball springt heraus und Cedric ist wieder zur Stelle und macht sein 4. Tor!
Wir wechseln, Leander kommt für Cedric, Frederik für Linus. Gleich mit dem ersten Ballkontakt erobert Leander den Ball an der linken Seite in unserer Hälfte, spielt Richard an, der überrennt zwei Schönfelder und geht allein bis an die Strafraumgrenze und hämmert den Ball oben rechts ins Netz zum 2:6. Das Spiel war gelaufen, die Schönfelder zeigten Demotivationserscheinungen. Unsere Jungs haben in 12 Minuten das Spiel völlig gedreht und 5 Tore geschossen, Respekt!
Neven kommt in der 43. Minute noch einmal für Turan ins Spiel, der hervorragende Abwehrarbeit gezeigt hat und unter Beweis gestellt hat, dass an ihm keiner so ohne weiteres vorbei kommt. In der 45.Minute stoppt Frederik den Ball, spielt zu Leander nach links, der geht über links, wird zum Seitenaus geklärt. Der Einwurf wird blitzschnell von ihm ausgeführt, Richard nimmt den Ball an, dreht sich und passt in die Mitte zu Florian, der spielt einen Schönfelder aus und schiebt zum 2:7 ein. Unsere Jungs konnten jetzt fast alles machen, die Schönfelder waren wie gelähmt. Nach einem abgefangenen langen Ball durch Neven, wurde der Ball sofort weit in die Schönfelder Hälfte zurück gespielt, dort erläuft sich Leander den Ball, geht allein aufs Tor und schießt zum 2:8 Endstand in der 50. Minute ein. Es gab noch 2 Minuten Nachspielzeit, aber passierte nicht mehr viel.

Es war die beste Saisonleistung der Mannschaft, mit prima Unterstützung der der drei E2-Jungs, vielen Dank an alle Jungs und ihre Eltern, es hat Spaß gemacht.

Im nächsten Spiel zu Hause wird ein stärkerer Gegner bei uns antreten. Nur der Altersunterschied macht noch keinen Sieg, das haben wir nun bewiesen. Unser junger Jahrgang hat gezeigt, was sie können, ich überzeugt, dass hier eine klasse Mannschaft im Entstehen ist. Weiter so!

Gruß Stefan

Torhüter im Urlaub

Torhüter im Urlaub
Die F2-Bannewitz gewinnt im Pokalspiel gegen den 1. FC Pirna 2 hochverdient mit 0:10

Pokalspiele, so sagt man, haben ihre eigenen Regeln. Für die Bannewitzer F2 scheint es aber im Moment keine Regeln zu geben. Alle bisherigen Spiele incl. Testspiele wurden gewonnen. Das gab den Spielern zumindest die Zuversicht, dass der Wettbewerb in Pirna nicht ohne Chancen abgehen würde.

Dem Spiel die Ehre gebend war der Leiter Fußball vom SV Bannewitz, Bernd Lindner, angereist. Er konnte sich überzeugen, dass mit seinem Nachwuchs eine gute Generation heranwächst, die einmal die Herrenmannschaft auffüllen wird und dass sein Enkel, Theo Lindner, ordentlich arbeitet.

Und so war es. Bereits nach genau 55 Sekunden locht Justus Juschten ein – verdient, denn Justus hatte außerordentlich gut und fleißig trainiert. Durch exzellente Vorlagen war er für die folgenden Tore nicht selten der „Macher“. Das Rasenspiel, vorhergesagt buckelig, hatten die Bannewitzer gut im letzten Training vortrainiert. Daher waren die Pässe zwar oft zu kurz, jedoch nicht so, wie bisher. Der Ball rollte und so konnte Nico Zessel in der 4. Minute seinen ersten Treffer landen. Dann passierte lange nichts. Das Spiel verlief in der Regel auf der Seite der Pirnaer, aber Abschlüsse konnten die Bannewitzer zunächst nicht so recht setzen. Der gut vorbereitete Torhüter den Bannewitzer, Theodor Lindner, musste nur einmal (!) zugreifen. Das war auch außer Abschlägen bzw. Abschüssen alles. Urlaub für den ehrgeizigen Jungen. Dann entspannte sich die Lage jedoch vor der Halbzeit noch mit zwei Toren durch Zessel und Tom Schütz zum 0:4.

In der Halbzeitpause wurde gewechselt und die gut vorbereitete Torhüterin, Lotte Leuschner, wurde eingewechselt. Um es vorweg zu sagen, sie musste nicht einmal eingreifen, stand gelangweilt da und war schon etwas sauer, dass die Mühe des Sondertrainings in der Woche und vor dem Spiel umsonst gewesen sein sollte. Dennoch verfolgte sie mit wachsender Begeisterung die Torfolgen.

Dann ging es so weiter, wie in der 1. Halbzeit. Die Bannewitzer kamen immer besser ins Spiel und die Neueinwechslungen, Aragon-Tom Noack und Henry Baumann machten ihre Arbeit super, auch der nun mitspielende Torhüter Theo Lindner kam zum Zug und schoss sein Tor durch einen geschickten Alleingang in der 26. Minute an zwei gegnerischen Spielern vorbei.

Henry Baumann, nicht der körperlich Größte der Bannewitzer, muss man zusätzlich erwähnen, weil dieser junge Spieler des Nachwuchses einen Bogenlampenball unerschrocken mit der Brust annahm, wo gewöhnlich seine Mitspieler den Kopf einziehen. Toll, einfach toll! So schossen noch in der 2. Halbzeit die Spieler, Kohser, Schütze und Noack die Tore.

Alles in allem ein gutes Spiel, dass in der Regel in der Hälfte der Pirnaer stattfand. Diese Kinder, übrigens fast alle Bambini-Aufsteiger, gaben alles, jedoch kamen sie leider nicht zu einem Ehrentor. Eins jedoch muss man erwähnen. Ein Spieler dieses Teams, fast einen Kopf kleiner als der Durchschnitt aller Spieler, war wieselflink sowie unerschrocken am Ball und machte auch unseren Spielern vor, dass es nicht die Körpergröße macht, sondern die Schnelligkeit – die Meinung von Dynamo lässt grüßen! Diesen Jungen wird man sich merken müssen ein sicheres Talent der Zukunft.

Die Torschützen: 1 x Justus Juschten, 2 x Timon Kohser, 1 x Theo Lindner, 2 x Aragon-Tom Noack, 2 x Nico Zessel, 2 x Tom Schütze.

Die Meinung des Trainers:

So sieht Zufriedenheit aus. Die Spannung in Kombination mit schnellem Puls bei mir fällt ab. Dass das Ergebnis so hoch ausfallen würde, war nicht zu erwarten. Jedoch die Trainingsmaßnahmen waren getroffen worden, auf einen stärkeren Gegner zu treffen.

Mit Begeisterung verfolge ich die Teamfähigkeit dieser jungen Mannschaft, erfolglose Alleingänge sind sehr selten geworden und viele Spieler haben begriffen, Fußball ist ein Mannschaftssport. Dass aussichtsvolle Alleingänge, wie bei Justus Juschten und Theo Lindner zu Erfolg führen, ist unbedingt gewollt: Freilaufen – zielen – Schuss – Tor! Insofern gebührt eine hohes Lob Justus Juschten, der durch gut gespielte Vorlagen dieses Ergebnis geprägt hat.

Mit Aragon-Tom Noack wird sich ein weiter Spieler zur bisherigen Vierer-Trainingsgruppe um Zessel, Juschten, Schütze und Kohser gesellen. Damit haben wir schon das Ziel der ersten Halbserie erreicht, nämlich eine schlagkräftige Mannschaft für Sonderaufgaben, wie eben Pokalspiele, zu haben. Diese Spieler werden wir nun Zug um Zug den jungen Spieler beigegeben, um schnell auch deren Niveau und damit Spielfreude zu entwickeln.

Das bisherige Konzept ging auf und es gibt keinen Grund es zu ändern. Der nächste Gegner im Pokalspiel wird mit Sicherheit kein einfacher Gegner sein, und wir werden uns ihm stellen. So bleibt nur noch zu wünschen, dass das Spiel am kommenden Wochenende gegen Schmiedeberg ein Erfolg werden möge. Wir werden alles dafür tun.

An dieser Stelle ein Dank an die Pirnaer Spieler und Trainer, es war eine entspannte Atmosphäre, ganz im Sinne des FairPlay.

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Gewonnen, dennoch unzufrieden – F2 des SV Bannewitz gewinnt gegen die Freitaler F mit 10:3

In Vorbereitung des Pokalspiels am kommenden Samstag gegen den 1. FC Pirna 2 wollte Trainer Jürgen Meißner auf dem Rasen testen, was die Spieler in den letzten Trainingsstunden gelernt hatten. Eigentlich sollten nur die nominierten Spieler antreten, dann der Kurswechsel, alle Kinder sollten zum Zug kommen.

Aufgelaufen sind jedoch die Spieler der Mannschaft für den Samstag: Bauer und Noack in der Verteidigung, Schütze im Mittelfeld und Juschten sowie Zessel im Sturm. Hier war am Anfang klar zu sehen, Rasen ist schwierig, die Bälle rollen nicht weit genug, die Pässe demzufolge zu kurz. Somit sah es nach einigen Spielminuten so aus, dass die Bannewitzer eine echte Herausforderung haben würden. Ungeachtet dessen konnte Tom schütze in der 5. Minute den Befreiungsschlag einläuten und legte in der 8. nach. Der Magendruck war weg.

Die Freitaler kämpften wie die Löwen, nur ihr Spiel „im Rudel“ auf einen Ball ließ Konter gut aussehen. Wenn der Ball dann aus dem Pulk herausfand, dann waren die Blau-Weißen wie die Geier zur Stelle und ab ging die Post. Dennoch dauerte es bis zur 14. Minute, dass endlich Justus Juschten sein Tor schoss. Kurz vor der Halbzeit konnten die Spieler Zessel und Juschten nochmal über ein exzellentes Passspiel erfolgreich sein. So haben sie es gelernt.

Nico Bauer, der sein Spieldebüt gab, machte seine Arbeit in der Verteidigung gut, ging unerschrocken zum Ball, lieber ins „Aus“ als durchlassen, war die Devise.

Dann endlich in der 19. Minute konnte der Gegner versenken. Das Chaos vorm Tor des Bannewitzer Torhüters Theo Lindner war zu unübersichtlich, er hatte keine Chance. Dennoch war er ärgerlich.

Die 2. Halbzeit begannen wir die erste. Kampfeswille mit guten Konterchancen, aber Rudelbildung brachten die Freitaler nicht sehr weit, und wenn der Ball in deren Besitz war und der Trainer zum Angriff rief, waren die Verteidiger, wie Henry Baumann mit Nico Markert und Nils Schwarzer mit dem Neuen, Erik Zöller, zur Stelle und nahmen sich unerschrocken der Bälle an. Respekt, wie sie sich, fast eine Kopf kleiner, wehrten. Da sind neue Talente im Kommen.

Aragon-Tom Noack, der aus Freital nach Bannewitz kam, schoss wohlverdient in der 37. Minute sein erstes Tor. Klasse! Dieser Spieler hat ein großes Potential, er ist Kämpfer, steckt Schmerz weg und läuft und läuft. Das wird der Mannschaft gut tun.

In der 21. und 22. Minute musste die eingewechselte Torhüterin Lotte Leuschner hinter sich greifen. Daran war sie nicht allein schuld. Sie machte ihre Aufgabe sehr gut, lief dem Ball entgegen und schoss ihn dann mit Kraft aus dem Torraum. Das ist für ein Mädchen, gemessen an ihrer Erfahrung, eine sehr gute Leistung!

Alles im allen hat Bannewitz verdient gewonnen, jedoch fiel das Ergebnis für ein Testspiel zu hoch aus, es fehlten echte Herausforderungen.

Die Torschützen der Bannewitzer: 2 x Justus Juschten, 1 x Timon Kohser, 1 x Aragon-Tom Noack, 2 x Tom Schütze und 4 x Nico Zessel.

Die Meinung des Trainers:
Ich messe Ergebnisse nicht an der Höhe der gewonnen Tore, sondern an der Umsetzung der Trainingsaufgaben. Hier muss ich sagen, haben die Bannewitzer ihre Hausaufgaben gemacht. Das Heranführen der unerfahrenen Spieler funktioniert erwartungsgemäß sehr gut. Durch den ersten Einsatz in der Verteidigung bis zum Mittelfeld werden die Spieler mit der echten Spielhärte langsam konfrontiert, können sich steigernd beweisen und vor allen sehen sie aus dieser Position hervorragend, was zu Toren führt, und was nicht.

Dass Fußball ein Mannschaftsspiel ist und man Tore meist über Pässe erzielt, haben die Vordern Vier, Juschten, Kohser und Zessel sowie Schütze verstanden. Dennoch will ich, dass sie bei freier Schussbahn draufhalten – Feuer und Tor!

Ich habe mir monatelang die Trainingsmethoden der U10, jetzt U 11, in der Nachwuchsakademie von Dynamo angesehen und mir ist aufgefallen, dass die moderne Spieleinstellung und damit auch die moderne Methodik mit alten Zöpfen, wie Unterlegenheit durch Klein gegen Groß oder 1 Jahr jünger gegen ältere usw. aufräumt. Das sind Schutzbehauptungen der Verlierer, so René Schäfer, der Cheftrainer.

 

Gespielt wird im Kopf, so der Dynamo Trainer. Der Ball klebt am Fuß, dribbeln immer wieder dribbeln mit zielgenauen Schüssen zum Partner, das sind die Basics. Hier macht es weiterhin die Schnelligkeit. Beherzigt man das, dann kann man die Gegner, egal wie alt oder groß sie sind, müde spielen, wie es im Jargon heißt, zerstören. Dann kann man Kinder, gerade den Bambinis entschlüpft, in einer spielstarken F etablieren. Das alles überzeugt mich zutiefst, und es gibt keinen Grund, andere Trainingsmethoden anzuwenden.

Mein Kommentar dazu: Es gibt im Business wie im Fußball ein Sprichwort – „Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die langsamen“.

Von diesen Leitsätzen der Dynamos überzeugt, wollen wir unser Training fortsetzen.

Derby in Possendorf

SG Empor Possendorf gegen SV Bannewitz 1.   1:3 (0:3)

Unser zweites Meisterschaftsspiel stand dieses Wochenende im Terminplan und es ging zum „Auswärts“-Spiel nach Possendorf.

Es war, wie erwartet, ein schweres Spiel und Possendorf hatte von Beginn an die größeren Spielanteile. Doch unsere Jungs wehrten sich stark und vereitelten so manche Chance.

Aber auch wir erarbeiteten uns einzelne Möglichkeiten. Zum Beispiel als Philipp wieder mal auf der linken Abwehrseite den Ball eroberte und ihn in den Lauf von Luis passte. Dieser lief nun alleine auf den Torwart zu und verwandelte mustergültig in der 17‘ Minute zum  0:1.

Nun waren wir immer öfter in der Possendorfer Hälfte und kombinierten uns durchs Mittelfeld. Bis Romeo in der 24‘ Minute den Ball wunderschön in den Strafraum flankte. Dort stand Luis wieder goldrichtig und köpfte! zum 0:2 ein. Was für ein Geburtstagsgeschenk.

Und vermutlich weil es so schön war, netzte Romeo keine zwei Minuten später zum 0:3 ein!

Innerhalb von 9 Minuten hatten unsere Jungs die schwere, erste Viertelstunde vergessen gemacht.

Possendorf gab nun in der zweiten Halbzeit noch mehr Gas und kam immer wieder vor unser Tor. Doch neben unseren Abwehrspezialisten Johann, Philipp, Theo und Marius hatten wir Jakob, welcher immer wieder die Possendorfer Torschüsse parierte. …Und gelegentlich half auch das Aluminium  mit.
Bis zur 47‘ Minute. Denn da traf Possendorf zum 1:3 Anschlusstreffer.

Das Spiel blieb aufregend und spannend bis zum Schluss. Denn mit Hilfe von Kevin, Niko und Luis bekam Romeo noch ein paar Mal die Gelegenheit, das Ergebnis zu erhöhen.

Am Ende blieb es bei aber diesem Ergebnis und es können alle Stolz auf diese Super-Mannschaftsleistung sein!

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Der positive Trend setzt sich fort

FV Blau-Weiß Freital gegen Bannewitz E1 5:2 (2:1)

Der 02.09.2017 war ein typischer Tag nach einem langen Regen. Ruhiges Wetter, etwas Sonne um die 15 Grad waren es gegen 9.00 Uhr.

Punkt 9.00 Uhr pfiff der Schiri die Partie an, Freital hatte Anstoß.

Schön das heute so viele zugesagt hatten, so konnten wir sicher sein, dass wir das Konditionsthema besser im Griff haben werden. Es waren heute in der Startformation: Nick im Tor, Frederik, Neven und Yaro in der Abwehr, Turan und Richard im Angriff / Mittelfeld. Cedric, Pius und Leander als Wechsler.

Es ging furios los, gleich den ersten Vorstoß der Freitaler fing Yaro und Turan kurz hinter der Mittellinie ab, schickten Richard über links, der geht bis zur Grundlinie, der Abwehrspieler der Freitaler klärt zur Ecke. Richard führt schnell aus und schießt den Ball direkt in lange hintere Dreiangel. Es steht 0:1 für Bannewitz!

Es folgten sportliche Minuten mit vielen Ballwechseln auf beiden Seiten, manchmal hatten wir Glück ein anderes Mal die Freitaler. In der 8. Minute dann der Ausgleich zum 1:1 der Freitaler, vorausgegangen war ein Überlaufen an der Seitenauslinie ungefähr in der Mitte und dann das „alle auf den Ball“ und daraus folgenden völlig frei stehenden Freitalers, der dann leichtes Einspielen hatte. Der muntere Schlagabtausch ging weiter und die Freitaler legten in der 11. Minute gleich noch einmal nach fast gleichem Muster nach. Das müssen unsere Jungs noch verinnerlichen, dass es meistens besser ist den Raum und den anspielbereiten Spieler zu decken und dass sich einer um den Ballführenden kümmert. Das soll kein Vorwurf sein, wir fangen gerade an so etwas zu üben.
Nach dem 2 : 1 wurde das Spiel härter, der Trainer der Freitaler hast seine Jungs ganz schön hochgepeitscht. Es gab einige Fouls meistens zu unseren Lasten. In der 15. Minute kam Leander für Frederik, der bis dahin prima gespielt hat und mit dem Wechsel sollten den ersten Unaufmerksamkeitserscheinungen entgegenwirkt werden. Leander sonst eher offensiv, sollte jetzt mal hinten als schneller Verteidiger die Bälle ablaufen. Nach einem deftigen Zusammenprall in der 17. Minute musste Richard vom Platz, der Kopf und die Zähne taten weh, für ihn kam Cedric. Er hängte sich mächtig rein und hat bis zur Pause nichts anbrennen lassen. In der 20. Minute kam dann noch Pius für Neven und so konnten wir dem Konditionsloch der letzten Spiele ganz gut begegnen. Zur Pause steht es 2:1. Also noch alles drin!

In Hälfte zwei geschah uns Gleiches wie den Freitalern in der ersten Hälfte, wir waren noch gar nicht ganz auf dem Platz, da fiel das 3:1, ein Tor mit Ansage, keine Chance für Pius, der in Hälfte zwei ins Tor ging. Das Spiel unserer Jungs wurde mutiger, wir hatten viele Chancen und es war manchmal sehr knapp. Sehr schade für Cedric, er hat ein prima Spiel gemacht nur irgendwie hat er noch Ladehemmung, bis zur 36. Minute hätte er gut und gerne 2 Tore machen können. Aber nicht so schlimm, der Trend passt und irgendwann macht er einen Hattrick unser Cerdic. In der 37. Minute eroberte Leander sehr schön den Ball, passte nach innen zu Cedric und der verlängert zu Turan und er macht das 3:2! Klasse! Weiter so.

In der 40. Minute dann wieder ein Angriff von unseren Jungs, schnell und druckvoll, dann leider ein Foul von Turan nach welchem der Freitaler Spieler mit Knieproblemen vom Platz musste. Es ist nichts Schlimmeres passiert, aber wir müssten fair bleiben, auch wenn den Freitalern das eine oder andere Foul durchgelassen wurde. Nach kurzer Spielunterbrechung kam für Turan Neven und für Yaro Nick wieder ins Spiel. Die Freitaler erzielten direkt nach Spielfortsetzung durch einen langen Ball das 4:2.

Wir mussten etwas umstellen, Nick, Leander und Cedric jetzt vorn, Richard und Neven hinten. Unsere Jungs wollten es jetzt wissen und drückten nach vorn. Neven und Richard haben hinten alles weggeräumt und haben die Bälle nach vorn gespielt, wie es sein muss. Cedric, Leander und Nick hatten das kleine Etwas was man Glück nennt heute nicht am Fuß kleben, es hätte gut und gerne 4:4 stehen können, dann läuft das Spiel anders. Es hat aber trozdem ganz gut ausgesehen, darauf lässt sich aufbauen. Kurz vorm Abpfiff bekommen wir noch einen Konter, da waren alle Jungs weit aufgerückt, wollten den Anschlusstreffer. Aus dem Befreiungsschlag der Freitaler wurde ein Tor. Pius war weit raus gerannt, der Freitaler aber eine Fußlänge eher am Ball. So steht es zum Schluss 5:2 für Freital.

Auf das Spiel können wir weitesgehend zufrieden schauen, 1-Jahr Spielerfahrung in der E-Liga haben die meisten Freitaler unseren Jungs voraus, dass hat man hinten raus gesehen, wie das Spiel sicher gemacht wurde und nur noch Konter gesetzt wurden. Diese Cleverness werden unsere Jungs im Verlauf der Saison auch bekommen, da bin ich sicher. Die Chancenverwertung kommt mit der wachsenden Spielsicherheit automatisch. Ich bin stolz auf Euch, macht bitte weiter so und ihr werdet bald Euren ersten Sieg feiern können.

Gruß Stefan