Sieg in Folge – der SV Bannewitz gewinnt zu Hause mit 15:0 gegen den TSV Kreischa

Die Mannschaften aus Kreischa und BannewitzNach dem Sieg in Schmiedeberg mussten die Bannewitzer noch einmal fleißig trainieren. Nachdem Lotte Leuschner in Schmiedeberg ihr erstes 40 Minuten-Spiel absolviert hatte, wurde sie noch einmal mit einem Sondertraining versehen. Man weiß ja nie, so Trainer Jürgen Meißner. Außerdem war Ersatztorhüter Theo Lindner noch am Knie lädiert, sodass wieder ein 40 Minuten-Einsatz zu testen war.

Das Spiel beginnt mit dem üblichen Abgreifen des Gegners, nichts läuft so richtig zusammen und die Bannewitzer haben Mühe, ihr Konzept den Kreischaern aufzudrücken. Warum eigentlich? Die Kreischaer, einige davon noch Bambini-Spieler, hatten sich vorgenommen, dass möglichst jeder den Ball spielen soll. Das führte unweigerlich zu „Rudelbildungen“ und ließ ihnen kaum die Möglichkeit, auszubrechen. Dies wurde von den Bannewitzern schnell erkannt und so bestand die Taktik darin, zwei Spieler ins Rudel zu schicken und dann die Restlichen auf „Abstauberposition“ zu stellen. Wenn dann ein Bannewitzer einen Ball bekam, dann schnell zu einem frei stehenden Spieler passen, der dann zum Torschuss kam, mehr oder weniger erfolgreich.

Trainer Meißner hatte gesagt, dass das erste Tor innerhalb der ersten 5 Minuten fallen sollte. So kamen die Bannewitzer in der 4 Minute mit einem Tor vom Verteidiger Nico Bauer dem Wunsch nach. Damit war der Druck vom Kessel genommen. Kurz nach dem Anstoß für dieses Tor sicherte Tom Schütze in der gleichen Minute das erste Ruhekissen mit seinem Tor. Danach dauerte es bis zur 11. Minute, bevor wieder Tom Schütze einlochen konnte. Die Rudelbildung der Kreischaer Spieler schien diese, dann im fast 2 Minuten-Takt fallenden Tore, zu unterstützen.

Es war zweifelsfrei zu erkennen, dass das Passspiel der Bannewitzer Spieler eine solide Grundlage für die meisten Tore war. Eine Freude zu sehen, wenn Tom Schütze zu Nico Zessel spielt, der passt zur Mitte und Justus Juschten kann, am ausgetricksten Torhüter vorbei, das Innennetz treffen.

Nico Zessel hatte sein „Zielwasser“ zu Hause gelassen. Noch von der Grippe leicht angeschlagen, verfehlte er einige Male das Tor auf sicherer Abschussposition. Ihn ärgerte das gewaltig, denn von den Spielereigenschaften gehört er zu den Besten seines Teams. Er ist laufstark, fintet gut und passt die Bälle mit zunehmender Zielsicherheit. Wenn’s brennt ist er, wie übrigens auch Justus Juschten, schnell zur Stelle.

Lotte Leuschner hatte im Tor fast wieder nichts zu tun und beobachtete in aller Ruhe das Spiel aus sicherer Entfernung. Sie weiß aber, dass ihre Stunde auch noch kommen wird.

Timon Kohser, der nette, ruhige Junge, lieferte wie selbstverständlich seine zwei Tore fürs Team ab. Auch er zeigte, dass seine Spieltechnik immer besser wird. Theodor Linder, noch mit heilender Knieverletzung, wollte ebenfalls mit seinen 2 Toren zeigen: Schmerzen ja, aber bitteschön, ich steuere 2 Tore fürs Ergebnis bei. Respekt dafür.

Nico Markert war heute nicht in seiner Mitte. Er lief zwar immer wieselflink zum Ball, jedoch seine Schüsse waren zu zaghaft, und so konnten einige Male die Kreischaer Jungen den Ball ergattern. Das wird besser, versprach er mit einem netten Lächeln seinem Trainer.

Kapitän Justus Juschten hat seit seiner Ernennung zum 1. Mann des Teams Flügel bekommen, er spielt und rennt, was das Zeug hält, und seine Ausbeute waren 5 Tore! Damit ist er in der Torstatistik Tom Schütze dicht auf den Fersen.

Alles in Allem, ein Spiel ohne nennenswerte Highlights. Die Tabellenführung wurde lediglich fester zementiert.

Die Torschützen:   1 x Nico Bauer, 5 x Justus Juschten, 2 x Timon Kohser, 2 x Theodor Lindner, 2 x Tom Schütze,  2 x Nico Zessel

Die Meinung des Trainers:
Wir behalten die Trainings- und Spielstrategie bei. Dribbeln üben was das Zeug hält und weiter das Thema Pässe seitlich, vor- und rückwärts trainieren.

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